Mit Musik, regem Treiben und vielen neugierigen Fragen präsentierte sich die Realschule plus und Fachoberschule im Einrich am 17. Januar 2026 beim diesjährigen Schnuppertag. Rund 160 Kinder der künftigen Klassenstufen 5 sowie 11 kamen gemeinsam mit ihren Eltern an die Schule, um sich ein Bild vom Schulalltag und den vielfältigen Angeboten zu machen.
Den musikalischen Auftakt gestaltete die Schulband Boondocks, die für eine offene und einladende Atmosphäre sorgte. Im Anschluss begrüßte Schulleiter Peter Gräber die Gäste und freute sich besonders darüber, dass das Atrium erstmals seit Beginn der Umbauarbeiten wieder so gut gefüllt war. Gleichzeitig markierte der Schnuppertag die erste größere Veranstaltung im neu gestalteten Atrium.
Die Besucherinnen und Besucher waren vorab angemeldet und in zwei zeitlich gestaffelten Blöcken eingeteilt. Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen übernahmen als Lotsen die Führung durch das Schulgebäude. Zunächst erkundeten die Kinder die Schule in ihren Gruppen, später hatten sie gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und individuelle Interessen zu vertiefen.
Im Rahmen der Rundgänge konnten die Gäste sowohl Einblicke in den regulären Unterricht gewinnen als auch an eigens für den Schnuppertag vorbereiteten Aktionen teilnehmen. Die Bandbreite reichte vom Herstellen von Salzkristallen in den Klassen 5 über Erste-Hilfe-Angebote und Einblicke in die Proben der Theater-AG bis hin zu praktischen Tätigkeiten wie Sägen in den Werkräumen. Auch moderne und weiterführende Themen kamen nicht zu kurz: Informatik für Fortgeschrittene, die Robotik-AG sowie das Sezieren von Organen stießen auf großes Interesse. In der Fachoberschule erhielten die Besucher zudem Einblicke in Projektarbeiten im Bereich Marketing, bei denen auch Praktikumsbetriebe der 11. Jahrgangsstufe vorgestellt wurden. Wie jedes Jahr fanden einige ehemalige FOSsis den Weg zurück in die heimischen Flure und unterstützten herzlich bei der Werbung für diese Schulform.
Während die Kinder von den Lotsen durch die Schule geführt wurden, erhielten die Eltern im Atrium Informationen zum elektronischen Klassenbuch, zum Schulcampus sowie zu weiteren für den Schulalltag nützlichen Angeboten und Abläufen. Trotz des großen Andrangs blieb Zeit für persönliche Gespräche und individuelle Rückfragen, beispielsweise im Sekretariat.
Für das leibliche Wohl sorgte der Schulkiosk gemeinsam mit dem Schulelternbeirat, was den Vormittag kulinarisch abrundete. Insgesamt zeigte sich die Schule an diesem Tag lebendig und offen – gut gefüllt, aber dennoch mit Raum für Begegnung und Austausch.
Artikel und Fotos: Erika Gotthardt